MA Daniel Grossmann

Workshop: Studentischer Workload – Definition, Messung und Einflüsse

Soziologie und Methodenlehre

Workshop: Studentischer Workload – Definition, Messung und Einflüsse

Bereich Soziologie und Methodenlehre (Master)
Dozent(en) MA Daniel Grossmann
Semester SS16
Intervall Blockveranstaltung (fakultativ)
Wochentag Donnerstag
Uhrzeit 09:00
Raum Vortragssaal Bibliotheca Albertina
Typ Kolloquium
Stunden 2 SWS
Abschluss keiner
Beginn 23.06.16

Modulnummer: 00-000-000-000

Mit der Bologna­‐Reform ist an den deutschen Universitäten der Workload zum zentralen Begriff in der Studiengangs-­ und Lehrplanung geworden. Er gilt als eine wichtige Kenngröße, von der sich Aussagen über die Studierbarkeit und somit letztlich der Qualität einzelner Module oder ganzer Studiengänge ableiten lassen. Gleichwohl die empirische Evidenz des Workloads deshalb von ebenso großer Bedeutung sein müsste, wird er in der Hochschulpraxis jedoch kaum untersucht. 
Auf dem Workshop des Zentrums für quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung (QUANTEL) am 23. Juni 2016 in Leipzig stehen drei zentrale Themenbereiche im Fokus:

[1] Theoretische Grundlagen: Was ist unter studentischem Workload zu verstehen? Wie breit sollte die Definition gefasst werden (z. B. Einschluss von Wegstrecken, außeruniversitären Aktivitäten etc.)?

[2] Messung und Verteilung: Wie kann studentischer Workload valide gemessen werden (Forschungsdesigns etc.)? Welche methodischen Schwierigkeiten können dabei auftreten? Und wie kann diesen Problemen entgegengetreten werden? Wie ist studentischer Workload empirisch verteilt? Was sind typische Mittelwerte und Streuungen für Präsenz- und Selbststudium?

[3] Einflüsse: Durch welche Faktoren wird der studentische Workload beeinflusst? Spielen Unterschiede in den Studiengängen, Modulen und Lehrveranstaltungen in Bezug auf die Variation des studentischen Arbeitsverhaltens eine Rolle?

MA

Daniel Grossmann

Sozialisation und Interaktion grossm@uni-leipzig.de
H4 1.12 Telefon: +49 (0)341 / 97-35603

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