Prof. Dr.

Holger Lengfeld

Institut für Soziologie

Kontakt

Universität Leipzig
Institut für Soziologie
Beethovenstraße 15
04107 Leipzig

Raum H3 1.10
Telefon +49 (0)341 / 97-35640 (Sekr.)
E-Mail holger.lengfeld[at]uni-leipzig.de

Sprechstunde im WS 2020/21

Auf Grund der aktuellen Pandemie-Situation führe ich die Sprechstunde nur digital durch. Sie findet Mittwochs ab 10:00 Uhr via ZOOM statt (außer Feiertags). Bitte melden Sie sich dazu bei Simone Müller an, beschreiben kurz Ihr Anliegen und geben Ihre Kontaktdaten für Erreichbarkeit an. Sie erhalten daraufhin eine Sprechzeit und einen Link zum Konferenztool.

Arbeitsgebiete

  • Soziologie der Europäischen Integration
  • Politische Soziologie
  • Soziale Schichtung und soziale Ungleichheit

Persönliches

Aktuelle Stellung & Funktionen

Bildung

  • 2008 Habilitation, Venia Legendi Soziologie, Freie Universität Berlin. Habilitationsthema: „Klasse - Organisation - soziale Ungleichheit : wie Unternehmensstrukturen berufliche Lebenschancen beeinflussen“
  • 2003 Promotion (Soziologie), Humboldt-Universität zu Berlin. Promotionsthema: „Mitbestimmung und Gerechtigkeit. Zur moralischen Grundstruktur betrieblicher Verhandlungen”
  • 1998 Diplom Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin
  • 1994 Diplom Wirtschaftswissenschaften, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
  • 1989 Allgemeine Hochschulreife, Büchner-Gymnasium Berlin

Frühere Anstellungen

  • 9-12/2014 Gastforscher an der Universität Oxford, Department of Social Policy and Intervention
  • 2010-2014 Professor für Soziologie – Makrosoziologie und politische Soziologie –, Universität Hamburg
  • 2006–2010 Professor für Soziologie – „Ernsting’s Family”- Stiftungsprofessur mit dem Schwerpunkt Gegenwartsdiagnosen, Universität Hagen
  • 2004-2006 Wissenschaftlicher Assistent, Freie Universität Berlin
  • 2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Wien
  • 1998-2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Humboldt-Universität zu Berlin

Projekte

Kulturelle und sozioökonomische Spaltung und Rechtspopulismus in der deutschen Gesellschaft (Teilprojekt des Forschungsinstituts gesellschaftlicher Zusammenhalt FGZ)

Projektleitung: Prof. Dr. Holger Lengfeld

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Clara Dilger (M.A.)

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Laufzeit: 01.06.2020 – 31.05.2024

Website: www.fgz-risc.de/forschung/alle-forschungsprojekte/details/LEI_F_06

Forschungsfragen:

In dem Teilprojekt werden Ursachen der Wahl einer rechtspopulistischen Partei sowie von rechtspopulistischen Einstellungen untersucht. Dabei werden die Thesen der politisch-kulturellen sowie der ökonomischen Spaltung der deutschen Bevölkerung mit Umfragedaten geprüft. Besonders das politische Verhalten der Bevölkerung in Ostdeutschland wird fokussiert. Weiterhin soll die Frage geklärt werden, warum sich mehr Männer als Frauen mit populistischen Parteien identifizieren.

Es werden folgende Annahmen näher untersucht:

1. In der Debatte um die Spaltung der deutschen Bevölkerung in „Kosmopoliten“ und „Kommunitaristen“ lassen sich in Deutschland zwei entgegengesetzte wertbezogene Gesellschaftsbilder empirisch ermitteln: ein traditional-geschlossenes und ein freiheitlich-offenes Weltbild. Die Dimensionen dieser Gesellschaftsbilder sind unter anderem Einstellungen zu Multikulturalismus, Autoritarismus, Universalismus von Rechten, internationaler Multilateralismus und Solidarität, Geschlechterrollen und Familienleitbild, Homosexualität, Klimawandel.

2. Die Wirkung dieser Gesellschaftsbilder soll als Ursache der Haltung zu populistischen Einstellungen, zur liberal-repräsentativen Demokratie und der Absicht zur Wahl einer (rechts)populistischen Partei untersucht werden. Zudem sollen Wirkungen der sozioökonomischen Spaltung der Bevölkerung in Modernisierungsgewinner*innen / -verlierer*innen geprüft werden.

3. Es wird vermutet, dass Ostdeutschland ein höheres Niveau an Zustimmung zum traditional-geschlossenen Gesellschaftsbild aufweist. Subjektive Faktoren wie das Empfinden fehlender Anerkennung der eigenen Bezugsgruppe (etwa geringere Repräsentanz auf Führungspositionen) und relative Deprivation im Vergleich zu Westdeutschen sind bei gebürtigen Ostdeutschen Mediatoren des Zusammenhangs von Gesellschaftsbild und politischen Einstellungen beziehungsweise Verhaltensintentionen.

4. Geprüft werden soll, inwiefern der Anteil der Männer, die sich mit rechtspopulistischen Positionen identifizieren, höher ist in Singlehaushalten und in heterosexuellen Paarbeziehungen, in denen die Partnerin ein traditional-geschlossenes Gesellschaftsbild vertritt oder indifferent ist.

Forschungsmethode:

Im Rahmen eines eigens für das FGZ eingerichteten Datenzentrums wird eine wiederholte stichprobenkontrollierte Haushaltsbefragung durchgeführt. Dieses ab 2021 geplante Zusammenhaltspanel besteht aus Fragekomplexen verschiedener Teilprojekte, die unter anderem auf die Beantwortung der hier beschriebenen Forschungsfragen abzielen. Zusätzlich werden Sekundärdaten anderer groß angelegter Bevölkerungsumfragen (z.B. European Social Survey, sozio-ökonomisches Panel) ausgewertet.

Solidarity in European societies: empowerment, social justice and citizenship (SOLIDUS)

Projektleitung: Prof. Dr. Holger Lengfeld (Leipzig) und 13 Partner aus 11 europäischen Ländern; Koordination: Prof. Marta Soler (Universität Barcelona); in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin

Wissenschaftliche Mitarbeiter (Leipzig): Florian Kley, M.A.; Lennart Selling, B.A.

Förderung: Horizon 2020 (2.5 Mio. €; Anteil Leipzig: 511.140 €)

Laufzeit: 01.06.2015 - 31.05.2018

Website: Solidus Official Homepage

SOLIDUS war Teil des Forschungsprogramms „EURO-3-2014 European societies after the crisis”, das vom Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union gefördert wurde.
Neben der Universität Leipzig waren 13 weitere Partner aus verschiedenen europäischen Ländern am Projekt beteiligt. Die Leipziger Projektgruppe hatte zugleich mit der DFG-Forschergruppe Horizontal Europanization kooperiert.

Forschungsfragen:
Der aktuellen Krise folgte ein Vertrauensverlust in die europäischen Institutionen. Während die Frage nach dem Entstehen einer europäischen Gesellschaft hauptsächlich im Hinblick auf eine europäische Identität gestellt wird, wird dem Thema Solidarität vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit geschenkt.
Das von der Europäischen Union geförderte SOLIDUS-Projekt soll zu einem besseren Verständnis von europäischer Solidarität in verschiedenen Bereichen beitragen: die räumliche Dimension von Solidarität, Eigen- und Fremdgruppensolidarität, bürgerschaftliches Engagement, Gender-gerecht gestaltete Sozialpolitik, und die Bekämpfung sozialer Ausgrenzung stehen dabei im Mittelpunkt.
Neben dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn zum Thema Solidarität hat das Projekt zum Ziel, Strategien zu entwickeln, die politische Akteure und öffentliche Verwaltungen dabei unterstützen sollen Solidarität zu fördern.

Das SOLIDUS-Projekt verfolgte folgende Ziele:

Zu einem besseren Verständnis europäischer Solidarität in verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens beitragen.
Psychologische, politische, kulturelle und sozioökonomische Einflussfaktoren auf Solidarität untersuchen.
Solidaritätsbekundungen untersuchen und neue Ansätze von Identität, die das nationalstaatliche Konzept von Bürgerschaft überschreiten, erforschen.
Zur Politikgestaltung beitragen, um europäische Solidarität zu fördern.

Forschungsmethode:
Neben diversen qualitativen Studien, die von anderen Projektpartnern geleitet wurden und an denen wir beteiligt waren, war das Projektteam der Universität Leipzig für die Durchführung des „Transnational European Solidarity Survey“ – TESS verantwortlichen. In 13 europäischen Ländern sollen pro Land jeweils 1000 Wahlberechtigte (18 Jahre oder älter) mittels CATI-Design befragt werden, die vorher anhand des Random Digit Dialing-Verfahrens (RDD) ausgewählt wurden. Die zentralen Ergebnisse wurden in mehreren Berichten sowie in einer Monografie publiziert.

Publikationen:

  • Gerhards, J. / Lengfeld, H. / Dilger, C. (2020): Contested European Citizenship: Results from a 13 Country Survey. BSSE Working Paper No. 40. Berlin: Freie Universität Berlin. download here.
  • Gerhards, J. / Lengfeld, H. / Ignácz, Z. / Kley, F. K. / Priem, M.  (2019): European Solidarity in Times of Crisis: Insights from a Thirteen-Country Survey. London. Routledge.
  • Gerhards, J. / Ignácz, Z. / Kley, F. K. / Lengfeld, H. / Priem, M. (2019): How strong is European welfare solidarity? Results from a comparative survey conducted in 13 EU Member States. In M. Heidenreich (ed.): Horizontal Europeanisation. The Transnationalisation of Daily Life and Social Fields in Europe. Abingdon / New York, NY. Routledge.
  • Gerhards, J. / Lengfeld, H. (2019): The underestimated strength of European solidarity. Social Europe, 3.9.2019, open access
  • Gerhards, J. / Lengfeld, H. / Ignácz, S. / Priem, M. / Kley, F. K. (2018). European Welfare Solidarity in Focus: High Support for European Social Safety Net. EUVisions - open access
  • Gerhards, J. / Lengfeld, H. / Ignácz, Z. / Kley, F. K. / Priem, M. (2019): How Strong is European Solidarity? Berlin Studies on the Sociology of Europe (BSSE) No. 37 Download here
  • Gerhards, J. / Lengfeld, H. / Ignácz, Z. S. / Kley, F. K. / Priem, M. (2017): Wie solidarisch ist Europa? Konzeptioneller Rahmen und erste empirische Befunde einer Umfrage aus 13 EU-Ländern. In S. Lessenich (ed.): Geschlossene Gesellschaften. Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016. open access
  • Gerhards, J./ Lengfeld, H. (2015): European Citizenship and Social Integration in the European Union. Routledge: New York and London.

Projekt Mittelschichten, institutioneller Wandel und Statusverunsicherung (ProMIS)

Projektleitung: Prof. Dr. Holger Lengfeld

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen: Clara Dilger, M.A., Katharina Müller, M.A., Dr. Jessica Ordemann, Stephanie Pravemann, M.A.

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (ca. 570.000€)

Dauer: Februar 2015 - September 2020

Forschungsfragen:

Seit Beginn der 1990er Jahre lassen sich tiefgreifende institutionelle Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt, in der sozialen Sicherung und der Lohnpolitik beobachten, wie die Ausweitung flexibilisierter Beschäftigungsverhältnisse, veränderte soziale Absicherung und variable Entgeltformen. Mit diesem Wandel gehen die Zunahme von erwerbsverlaufsbezogenen Risiken, schwächere Aufwärtsmobilität und Einkommensschwankungen einher. Parallel wurden in den 2000er Jahren Anzeichen der Statusverunsicherung in der sozialstrukturellen Mitte der Gesellschaft ersichtlich, die eigene Wohlstandsposition nicht aufrechterhalten zu können. Die Vermutung lautet, dass der beschriebene Wandel zu einer institutionellen Inkomplementarität im deutschen Modell des koordinierten Kapitalismus geführt hat, der insbesondere in den Mittelschichten einen Anstieg an Statusverunsicherung und Abstiegsangst bewirkte.

Im Projekt ProMIS gehen wir folgenden Forschungsfragen nach:

  1. Inwiefern nehmen die Erwerbspersonen diese institutionellen Inkomplementaritäten als solche wahr, und inwieweit mündet diese Wahrnehmung in ein höheres Maß an subjektiver Statusverunsicherung insbesondere bei den Mittelschichten?
  2. Welche Folgen ergeben sich aus diesen Wahrnehmungen für langfristig bindende Entscheidungen in der Lebensführung?
  3. Welche positiven Vorstellungen über eine mögliche Re-Komplementarisierung, d.h. Wiederherstellung der institutionellen Balance, halten die Erwerbspersonen?
  4. Welche Effekte haben variierende Länderkontexte auf den Zusammenhang von Institutionen, Statusverunsicherung und Folgen im Schichtvergleich?

Forschungsmethode:

Auf der Basis einer theoretischen Klärung des Verhältnisses von institutionellem Wandel und (In-)komplementarität entwickeln wir Annahmen über deren Wahrnehmung und Verarbeitung durch die Erwerbspersonen im Schichtvergleich. Anschließend wurden zwei CAWI-Umfragen (offline gezogene Stichprobe) unter 3000 Erwerbspersonen in Deutschland durchgeführt.

Publikationen:

  • Lengfeld, H. / Müller, K. / Pravemann, S.  (2019): Mittelschicht in Deutschland: Verunsichert und ratlos? Studienreihe „In Deutschland neu denken“ des Roman Herzog Instituts (RHI). München
  • Lengfeld, H. / Ordemann, J. (2018): Statuspanik in der Mittelschicht? Aktuelle Befunde aus der Einstellungsforschung. In: Nadine M. Schöneck / Sabine Ritter (Eds.), Die Mitte als Kampfzone. Bielefeld: Transcript, 69-84 (open access.)
  • Lengfeld, H. (2019): Abstiegsangst in Deutschland auf historischem Tiefstand. In: Ch. Lübke/ J. Delhey (Hg.): Diagnose Angstgesellschaft? Was wir wirk-lich über die Gefühlslage der Menschen wissen. Bielefeld, Transcript, 59-76 (open access).
  • Lengfeld, H. / Ordemann. J. (2017): Der Fall der Abstiegsangst, oder: Die mittlere Mittelschicht als sensibles Zentrum der Gesellschaft. Eine Trendanalyse 1984–2014. Zeitschrift für Soziologie 46,3: 167-184.
  • Lengfeld, H. / Ordemann. J. (2017): Von Abstiegsangst bedroht? Befunde der Umfrageforschung zur Lage der Mittelschichten. GWP ‑ Gesellschaft. Wirtschaft. Politik 66(3): 371-380.
  • Lengfeld, H. / Ordemann. J. (2016): Die Angst der Mittelschicht vor dem sozialen Abstieg revisited: eine Längsschnittanalyse 1984-2014. SOEPpapers on Multidisciplinary Panel Data Research Nr. 862. Berlin.

 

 

Fiskalpolitische Solidarität in der Europäischen Union

Projektleitung: Prof. Dr. Holger Lengfeld

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen: Dr. Julia Häuberer, M.A. Soc. Sara Schmidt (beide Universität Hamburg)

Förderung: Universiät Hamburg (39.402€)

Dauer: 2012 - 2014

Forschungsfragen:

Vor dem Hintergrund der andauernden europäischen Schuldenkrise, analysiert unser Forschungsprojekt die Einstellungen von europäischen Bürgern zu transnationaler fiskalpolitischer Solidarität. Die Schuldenkrise führte dazu, dass die Eurozone verschiedene fiskalpolitische Rettungsprogramme ins Leben gerufen hat, welche als ein Schritt in die Richtung institutionalisierter fiskalpolitischer Solidarität zwischen den EU-Mitgliedsstaaten interpretiert werden können. Wir fragen, in welchem Ausmaß und unter welchen Bedingungen europäische Bürger aus zwei Ländern der Eurozone - Deutschland als Geberland und Portugal als Nehmerland - diese neue Form der transnationalen Umverteilung unterstützen

In unserer Studie werden die folgenden Fragen näher untersucht:

  • Unterstützen Bürger beider Länder fiskalpolitische Hilfe für EU-Mitgliedsländer in finanziellen Schwierigkeiten?
  • Welche Motive haben Bürger dafür Solidarität zu unterstützen oder abzulehnen?
  • Welche Einschnitte in die nationale Souveränität werden von den Bürgern eines Nehmerlandes akzeptiert um finanzielle Hilfe zu erhalten?
  • In welchem Ausmaß sind EU-Bürger dazu bereit direkt in einen Fond für transnationale Solidarität einzuzahlen?
  • Bilden sich sozioökonomische oder kulturelle Spaltungslinien heraus? Und falls ja, reichen diese aus um in den beiden Ländern politische Konflikte zu entfachen, die die Unterstützung transnationaler Solidarität betreffen?

Forschungsmethoden:

Das Projekt hat eine quantitative Umfrage in Portugal und Deutschland durchgeführt (N pro Land=1000). Die Befragten wurden mithilfe der Random Digit Dialing Methode ausgewählt. Die Datenerhebung wurde durch das Umfrageinstitut TNS Europe mittels einem CATI Design im Sommer 2012 durchgeführt.


Veröffentlichungen: 

  • Lengfeld, H. / Kley, F. K. / Häuberer, J. (2020): Contemplating the Eurozone crisis: are European citizens willing to pay for a European solidarity tax? Evidence from Germany and Portugal. European Societies online first. https://doi.org/10.1080/14616696.2020.1719178
  • Lengfeld, H. / Kroh, M (2016): Solidarity with EU countries in crisis: results of a 2015 Socio-Economic Panel (SOEP) survey. DIW Weekly Report 39/2016, S. 473-479.
  • Lengfeld, H. / Schmidt, S. / Häuberer, J. (2015): Is there a European solidarity? Attitudes towards fiscal assistance for debt-ridden European Union member states. Institut für Soziologie der Universität Leipzig. Arbeitsbericht des Instituts für Soziologie Nr. 67 (April 2015). download here
  • Lengfeld, H. / Schmidt, S. / Häuberer, J. (2014): Fiskalpolitische Solidarität in der Europäischen Union: Erste Befunde einer Umfrage 2012 aus Deutschland und Portugal. In M. Löw (Hrsg.): Vielfalt und Zusammenhalt: Verhandlungen des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bochum und Dortmund 2012, Teil 1. Frankfurt & New York, N.Y. Campus. CD-ROM.

Publikationen

Selected publications (for all publications see here)

Holger Lengfeld, Florian Kley, Julia Häuberer (2020): Contemplating the Eurozone Crisis: Are European citizens willing to pay for a European Solidarity Tax? Evidence from Germany and Portugal. European Societies online first (https://doi.org/10.1080/14616696.2020.1719178)

Jürgen Gerhards, Holger Lengfeld, Zsófia Ignácz, Florian K Kley, Maximilian Priem (2019): European Solidarity in Times of Crisis: Insights from a Thirteen-Country Survey. London. Routledge.

Holger Lengfeld, Katharina Müller, Stephanie Pravemann (2019): Mittelschicht in Deutschland: Verunsichert und ratlos? Studienreihe „In Deutschland neu denken“ des Roman Herzog Instituts (RHI). München (https://www.romanherzoginstitut.de/publikationen/detail/mittelschicht-in-deutschland-verunsichert-und-ratlos.html)

Holger Lengfeld (2018): Der „Kleine Mann und die AfD: Was steckt dahinter? Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 70(2): 295-310.

Holger Lengfeld, Clara Dilger (2018): Kulturelle und ökonomische Bedrohung. Eine Analyse der Ursachen der Parteiidentifikation mit der „Alternative für Deutschland“ mit dem Sozio-oekonomischen Panel 2016. Zeitschrift für Soziologie 47(3): 181–199.

Kristin Rieger, Mandy Vogel, Christoph Engel, Uta Ceglarek, Kristian Harms, Ulrike Wurst, Holger Lengfeld, Matthias Richter, Wieland Kiess (2018): Does physiological distribution of blood parameters in children depend on socioeconomic status? Results of a German cross-sectional study. BMJ Open, 8(3), 1-8.

Holger Lengfeld (2017): Die „Alternative für Deutschland “: Eine Partei für Modernisierungsverlierer?. KZfSS Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 69(2), 209-232.

Holger Lengfeld, Jessica Ordemann (2017). Der Fall der Abstiegsangst, oder: Die mittlere Mittelschicht als sensibles Zentrum der Gesellschaft. Eine Trendanalyse 1984–2014. Zeitschrift für Soziologie, 46(3), 167-184.

Holger Lengfeld, Martin Kroh (2016): Solidarity with EU countries in crisis: results of a 2015 Socio-Economic Panel (SOEP) survey. DIW Wochenbericht 39, 473-479.

Jürgen Gerhards, Holger Lengfeld, Julia Häuberer (2016): Do European citizens support the idea of a European welfare state? Evidence from a comparative survey conducted in three EU member states. International Sociology 31(6), 677-700.

Tobias Brändle, Holger Lengfeld (2016): Drifting apart or converging? Grades among non-traditional and traditional students over the course of their studies: a case study from Germany. Higher Education 73(2): 224-244.

Holger Lengfeld, Jessica Ordemann (2016): The Long Shadow of Occupation: Volunteering in Retirement. Rationality and Society 28(1), 3-23.

Jürgen Gerhards/Holger Lengfeld (2015): European Citizenship and Social Integration in the European Union. London: Routledge

Lehrveranstaltungen

Vorlesung Bachelor | 2 SWS | WS 2020/2021

Gesellschaftliche Institutionen und sozialer Wandel

Institutionen und Sozialer Wandel
13:15 | wöchentlich
Präsenz (Campus Augustusplatz, "Audimax") und digital
Kolloquium Bachelor | 2 SWS | WS 2020/2021

Aktuelle Fragen des gesellschaftlichen Wandels

Institutionen und Sozialer Wandel
11:15 | wöchentlich
digital
Seminar Master | 4 SWS | WS 2020/2021

Forschungsseminar

Institutionen und Sozialer Wandel
11:15 | wöchentlich
digital
Kolloquium Master | 2 SWS | WS 2020/2021

Aktuelle Fragen des gesellschaftlichen Wandels

Institutionen und Sozialer Wandel
11:15 | wöchentlich
digital